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Pilzarten
- Übersicht der psychoaktiven Pilzarten,
Infos & Hilfen zur Pilzbestimmung |
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Halluzinogene
Pilzarten Psilocybin- und psilocinhaltige
Pilze (rechts) Die Amanita.Gruppe (links) |
![]() Psilocybe Cubensis |
| Die halluzinogenen Pilze gehören wie etwa 30% aller bekannten Pilzarten zur Klasse der Ständerpilze (Basidomycetes), genauer zur Ordnung der Blätterpilze (Agaricales). Zu dieser gehören fast alle Giftpilze, aber auch so geschätzte Speisepilze wie der Zuchtchampignon. Die Fruchtkörper sind durch Hüte mit Lamellen und verschieden geformten Stielen gekennzeichnet. Es sind keine halluzinogenen Röhrlinge bekannt. |
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| Basidiomycetes, eine Klasse
der Pilze, die sich durch die Ausbildung eines typischen Sporenständers
(Sporangium), der Basidie, kennzeichnet. Sie haben meißt
ein gut ausgebildetes, ausdauerndes Myzel, das aus vielen septierten,
chitinhaltigen Hyphen
Ein Pilz besteht also aus dem Myzel und dem Fruchtkörper (das was gemeinhin als Pilz bezeichnet wird). Das Mycel selbst ist der vegetative Hauptteil des Pilzes, das geht sogar soweit, daß das größte Lebewesen der Erde ein Pilz ist.
Pilz-Myzel,
ca. 500-fach vergrössert im Raster-Elektronen-Mikroskop In Kalifornien wurde ein Pilz (Hallimasch)
als einzelnes Lebewesen identifiziert, der über eine Fläche von etwas
mehr als 15ha verteilt lebt und ein geschätztes Gewicht von 10 Tonnen
hat. Sein Lebensalter wird auf ca. 1500 Jahre beziffert. Bei entsprechender
Witterung kommt es dann vor, daß aus dem Myzel einzelne Verdickungen
heranwachsen, die sich sehr schnell zu großen Fruchtkörpern ausbilden,
den Pilzen (umgangssprachlich). Diese Fruchtkörper enthalten an der
Unterseite Sporen (liegen auf den Oberflächen der Lamellen
oder des Röhrenschwammes), die unter günstigen Bedingungen wieder neue
Pilze hervorbringen. Jeder Fruchtkörper enthält mehrere hundert Millionen
Sporen. Treffen sich nach dem Keimen der Sporen
die Myzelien zweier solcher Sporen, so befruchten die sich, und es entsteht
aus zwei monocaryoten Myzelien ein dicaryotes Myzel, welches unbegrenzt
weitervermehrungsfähig und Fruchtungsfähig ist. Das monocaryote Mycel
würde recht schnell eingehen.
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Blauverfärbung |
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Blauverfärbung bei Psilocybe caerulea |
Psilocybin ergibt als Indolderivat
unter Luft-Oxidation einen blauen Farbstoff. Eine Blauverfärbung
an einer Bruchstelle bei frisch gesammelten Pilzen deutet allerdings nicht
immer auf Psilocybin hin, denn auch bei vielen Röhrenpilzen
und einigen Lamellenpilzen tritt eine entsprechende Verfärbung
ein, die aber auf andere Indolderivate zurückzuführen ist. In getrockneten Pilzen lassen sich Indole auch noch mit der Chemikalie Metol (aus dem Fotolabor) (Ehrlichs Reagens) nachweisen: geträufelt auf die gewässerten Pilze ergibt sich dann ein purpurroter Farbumschlag. |
Quellen:
Brockhaus Biologie Genaue Gattungsarten, Darstellungen und
Beschreibungen verschiedener Rauschpilzarten siehe |
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